Effizienzsteigerung in der Produktion

Prozessfähigkeit und Prozessvalidation

Stabile Prozesse sind die Voraussetzung für eine hohe produktive Anlageauslastung und einen schlanken Materialfluss.
 
Bildbeschreibung
Für die Bewertung der Prozessfähigkeit werden jeweils Stichproben der relevanten Merkmale statistisch aufgetragen und das Verhältnis von Toleranzbreite und Prozessstreubreite berechnet (cp-Wert). Der daraus entstehende cpk-Wert ist ein Mass für die Wahrscheinlichkeit, dass ein Messwert innerhalb der Toleranz liegt.

Je höher der cpk-Wert ist desto robuster ist der Prozess, was in den meisten Fällen für eine höhere produktive Anlageauslastung, kürzere Rüst- und Anfahrzeiten und weniger Störungen steht. 

In verschiedenen Branchen (Automotive, Medizinalteilefertigung,..) wird vor der Produktionsaufnahmen der Prozessfähigkeitsnachweis durch die Betriebsmittelqualifikation und die Prozessvalidation verlangt.

Six Sigma
ist sowohl Philosophie als auch strukturiertes Vorgehen zur Erhöhung der Prozessfähigkeit. Unter dem Begriff Six Sigma sind verschiedene bewährte Methoden und Werkzeuge zur Prozessverbesserung zusammengefasst. 
 
       Aufgabenbeispiele
  • Durchführung von Prozessfähigkeitanalysen und -nachweisen
  • Erhöhung der Prozessfähigkeit mit der Durchführung von Verbesserungsprojekten im Sinne von Lean Management und SixSigma
  • Durchführen von Prozess-Validationen und Betriebsmittel-Qualifikationen nach den gültigen Normen und Richtlinien
  • Aufbau von Kennzahlen und Methoden zur Prozess-Überwachung und Prozess-Steuerung
  • Einführung statistischer Methoden